Wandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IGING - Malerei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Herzlich willkommen bei IGING Malerei

Das I-Ging - oder Buch der Wandlungen - ist ein sehr altes Weisheitsbuch aus China. Es besteht in seiner jetzigen Form seit mindestens 2.000 Jahren kann aber auf eine längere Geschichte von mindestens 3.500 Jahren zurückblicken. Seine tatsächlichen Ursprünge liegen wahrscheinlich in den Shamanistischen Traditionen der Jungsteinzeit (5.000 Jahre v.Chr.).

Das I-Ging kann heute von jedem befragt werden, indem durch einen bestimmten "Zufallsprozeß" ein Zeichen und ggf. "wandelnde Linien" und ein zukünftiges Zeichen bestimmt werden. Ob sich die Wandlungslinien ergeben hängt vom Zufall ab.

Die Antwort des I-Gings steht bei ernsthafter Ausführung des Orakels in einem sinnvollen Zusammenhang zur Frage.

Es ist eines der wenigen Bücher, die nicht der willentlichen Vernichtung durch Despoten zum Opfer fielen. Von der Zeit des ersten Tschin-Kaisers (221 v.Chr.) bis hin zu Mao Tse Tung gingen unzählige wertvolle Schriften verloren. Das I-Ging ist daher ein wesentlicher Bestandteil chinesischer Kultur. Womöglich übt es auf die Weisen ebenso wie auf die tyrannischen Herrscher irgendeine magische Anziehungskraft aus. Es offenbart das Muster und den Puls des Lebens.

Eine Möglichkeit, sich der im I-Ging enthaltenen Weisheit zu nähern, besteht darin, über jede der 64 Abbildungen zu meditieren, die jeweils ein natürliches Phänomen als Muster der Wandlung darstellen. In der Meditation mit dem

I-Ging, erhält man das Verständnis von der Kultur und der Welt, in der wir leben.

Wem Meditieren allein nicht genügt, sei "Die innere Struktur des I-Ging" von Lama Anagarika Govinda empfohlen.

Hier ein kleiner Auszug:

Die erstaunlichste Eigenschaft des Buches der Wandlungen besteht darin, das es nicht nach dem Unwandelbaren und Ewigen sucht, d.h. nicht nach etwas, das dem menschlichen Wunsch nach Aufrechterhaltung seiner Identität in einer ständig sich verändernden oder vergänglichen Welt entspricht, sondern dass es den Wandel selbst zum Grundprinzip des Universums erklärt.

Die Chinesen fielen nicht einem wunschgeborenen Denken zum Opfer, dass das Menschsein zu einem Ausnahmefall erklärt, durch den die grundlegenden Gesetze des Weltalls negiert werden, in dem der Mensch als eine unveränderliche und ewige Einheit konzipiert wird, die sich von allen anderen Lebensformen unterscheidet. Sie nahmen vielmehr den Stier bei den Hörnern und entdeckten das Ewige im Wechsel, d.h. die Tatsache, dass Transformation keine willkürliche Veränderung oder Unbeständigkeit ist, sondern gesetzmäßiger Wandel. Die Entdeckung dieser Tatsache ist zugleich die Anerkennung jener Periodizität, die das Leben in allen seinen Formen beherrscht und daher geradezu als Ausdruck des Lebens selbst zu betrachten ist, wodurch sie im Gegensatz steht zu allem, was sich dem Wechsel entgegenstellt und so zum Tode führt. Denn wir sind alle sterblich, solange wir den Tod fürchten, sind aber unsterblich, sobald wir uns nicht mit den Grenzen unserer gegenwärtigen Persönlichkeit identifizieren und uns dem ewigen Rhythmus des Universums, in dem wir leben, hingeben.

Drei graphischen Elemente bestimmen daher meine Bilder,

             das Dreieck..............................  der Verstand

             das Quadrat..............................  die Physis

             der Kreis..................................  das Gefühl

Der Verstand, die Physis und das Gefühl sind ebenfalls einer fortwährenden Wandlung unterzogen.

 

 

 

Malerei ist Wandlung und Wandlung ist Malerei

 

 

 

   

          IGING Malerei

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